So, wie versprochen, die zweite Episode von
Schattengildens Literaten! Heute keine Gedichte, sondern mal eine Buchvorstellung. Wie ich bereits erwähnte, liebe ich klassische Literatur - tja, da müsst ihr durch. Ich kann gerne auch mal "modernere" Bücher vorstellen, sofern ich Rückmeldung dazu erhalte (kleiner Tipp: das heißt Kommentare schreiben *hihi* ).
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Meine Ausgabe: vom Fischer
Verlag |
Aber, da ich ja noch nicht weiß, was ihr wollt, also erst einmal Victor Hugo's
Der Glöckner von Notre-Dame. Ich wette, ihr kennt den Disney Film mit dem gleichen Titel. Erinnert ihr euch noch an das Happy End? Und die süße Liebesgeschichte zwischen Esmeralda und Phoebus?
Nun, diese Vorstellung könnt ihr mal ganz schnell vergessen, wenn ihr dieses Buch lest. Macht nicht den gleichen Fehler wie ich und glaubt, dass das Buch genau wie der Disney Film ist. Disney ist nun einmal Disney, da hat alles ein gutes Ende. Wir reden hier aber von historischen Romanen aus dem 19 Jahrhundert (Das Buch von Hugo ist 1831 erschienen), da wird das mit den Enden etwas anders gehandhabt.
Zuallererst einmal der Klappentext. Ich zitiere:
Paris, 1482. Mit anmutigen Tänzen zieht die junge Zigeunerin Esmeralda ihr Publikum in den Bann. Claude Frollo, der finstere Domprobst, ist ihr hoffnungslos verfallen und stellt ihr nach. Dabei soll ihm der bucklige Glöckner Quasimodo behilflich sein. Doch auch der kann sich der Anziehungskraft Esmeraldas nicht erwehren...
So weit, so gut. Klingt immer noch ein bisschen harmlos, nicht wahr? Tjaaaa, aber halt, der Roman hat es definitiv in sich.
(Achtung, ich gebe hier die komplette Handlung des Romans wider. Wer nicht wissen will, wie es wirklich ausgeht, sollte den unteren Absatz überspringen.)